Hirschmann: Zukunft für A1-Ring auch ohne Formel 1
- Übernahmeverhandlungen mit Red Bull abgeschlossen
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Der Getränkekonzern Red Bull übernimmt nun fix ab 2004 den A1-Ring in Spielberg. Die Verhandlungen seien mit Jahresende abgeschlossen worden, die Verträge sollen Ende Jänner unter Dach und fach sein, erklärte der steirische Sportlandesrat Gerhard Hirschmann (V). Mit dieser Lösung, die Investitionen von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz in der Obersteiermark vergleichbar mit jenen von Frank Stronach für den Süden bringe, werde man auch unabhängig von der Formel 1.
Die Formel 1 sei "ein schwankendes Glück", und es könnte in diesem Jahrzehnt der Fall eintreten, dass es am A1-Ring keine Formel 1 mehr gibt, meinte Hirschmann. Dennoch werde man weiter um die Königsdisziplin kämpfen, mit Mateschitz habe man nun aber einen starken Verhandler gegenüber Bernie Ecclestone. Darüber hinaus stehe mit dem Ausbau des A1-Rings zu einem Schul- und Ausbildungszentrum für "Racing", "Engineering" und "Economy" und anderen investiven Vorhaben der "innovativste Schub" für die Region bevor.
Dietrich Mateschitz strebt eine Ganzjahres-Auslastung an, die mit der Errichtung eines "Motorsportparks" und von Teststrecken für Geländefahrzeuge erreicht werden soll. Weiters will Red Bull in ein "Privatgymnasium mit Internat der Red Bull Stiftung" mit angeschlossener Motorsport- und Flugakademie sowie ein Fünf-Sterne-Hotel investieren. Laut Hirschmann sei vorerst mit mehr als 200 Arbeitsplätzen zu rechnen. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren rund 200 Millionen Euro rund um den A1-Ring investiert werden.
