Erstes Hilfsschiff erreichte Pazifik-Insel Tikopia
- Schicksal der Menschen auf Nachbarinsel weiter ungewiss
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Bewohner haben in Höhlen überlebt!
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Ausmaß der Sturm-Schäden unklar
Eine Woche nach dem verheerenden Wirbelsturm hat ein erstes Hilfsschiff die kleine Pazifik-Insel Tikopia erreicht. Die Besatzung habe bestätigt, dass alle 1.300 Inselbewohner das Unwetter überlebten, sagte Alan March von der australischen Hilfsorganisation AusAID. Die ersten Verletzten seien bereits behandelt worden.
Das Schiff Auki brachte neben Lebensmitteln und Wasser Material für die medizinische Versorgung auf die Insel. An Bord befanden sich auch ein Arzt und eine Krankenschwester. Nach Angaben der Hilfsorganisation überstand das Inselkrankenhaus den Sturm weitgehend unbeschadet.
Am Sonntagabend (Ortszeit) sollte die Auki weiter zur Nachbarinsel Anuta fahren, die ebenfalls verwüstet worden war. Das Schicksal der Bewohner dort war weiter ungewiss. Für Montag wurde ein zweites Schiff mit Hilfsgütern in der Region erwartet.
Die Inseln waren seit dem Wirbelsturm am vergangenen Wochenende von der Außenwelt abgeschnitten. Bei Überflügen hatten Flugzeugcrews von vollständig zerstörten Dörfern berichtet. Erst am Freitag war klar, dass zumindest die Menschen in Tikopia den Sturm in Höhlen überlebt hatten. Auch auf der Insel Mota Lava haben die Einwohner offenbar den Sturm lebend überstanden, der mit 300 Kilometern pro Stunde über die Inseln hinweggefegt war.
Tikopia liegt rund 200 Kilometer nordöstlich von Mota Lava und ist die größte der von den Stürmen betroffenen Inseln, auf denen etwa 3.700 Menschen leben.
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