Ägypten: 43 Festnahmen wegen Anschlagsplänen
- Islamischer Jihad soll Anschläge geplant haben
·TERROR in USA
11. September '01: Bilder, Protokolle
·Eine Chronik
Touristen als Terror-Zielscheiben
Ägyptische Sicherheitskräfte haben Medienberichten zufolge 43 mutmaßliche Mitglieder der radikalislamischen Gruppe Islamischer Jihad gefasst. Sie sollen Anschläge auf ausländische und andere Ziele im Inland geplant haben. Die halbamtliche Zeitung "Al Ahram" meldete, die Festgenommen hätten Anschläge auf ausländische Ziele in Kairo sowie auf hoch stehende Persönlichkeiten und wichtige Anlagen geplant.
Anführer der insgesamt drei Terror-Zellen ist demnach das Jihad-Mitglied Ehab Ismail. Der Mann habe sich per Internet an Gesinnungsgenossen im Ausland gewandt und ein Gebäude angemietet, in der Sprengsätze gefertigt werden sollten. Direkte Verbindungen zu dem El-Kaida-Netz des Moslem-Extremisten Osama bin Laden seien bei den Ermittlungen nicht festgestellt worden.
Am Donnerstag hatten die Behörden 14 mutmaßliche Mitglieder der verbotenen radikal-islamischen Moslem-Bruderschaft festgenommen, die als größte Oppositionsgruppe in Ägypten gilt.
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