Türkei: Friedens-Offensive für Irak-Lösung
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Der türkische Ministerpräsident Abdullah Gül hat seine Bemühungen um eine friedliche Beilegung der Irak-Krise mit einem Besuch in Ägypten fortgesetzt. Jedes Land der Region müsse sich darum bemühen, einen Krieg zu verhindern, sagte Gül bei seiner Abreise am Sonntag in Ankara. Im ägyptischen Badeort Sharm el Sheikh wollte er mit Präsident Hosni Mubarak und Regierungschef Atef Ebeid zusammengekommen.
Im Anschluss war in Kairo ein Treffen mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, geplant. Am Montag steht als weitere Station eine Reise nach Jordanien auf dem Programm.
Am Samstag hatte sich Gül mit dem syrischen Präsidenten Bashar Assad bereits auf gemeinsame Anstrengungen zur Beilegung des Konflikts zwischen den USA und Irak verständigt. Die Türkei lehnt als einziges moslemisches NATO-Land einen US-Angriff auf ihren Nachbarn Irak aus politischen und wirtschaftlichen Gründen ab. Washington erhöhte zuletzt den Druck auf Ankara, einen Krieg zu unterstützen. Den US-Stützpunkten in der Türkei käme dabei große strategische Bedeutung zu.
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