Runder Tisch zur Beendigung der Krise in Cote d'Ivoire
- Regierung und Rebellen kommen in Paris zusammen

Erstmals seit dem Beginn des Machtkampfs in der westafrikanischen Republik Cote d'Ivore (Elfenbeinküste) vor vier Monaten unternehmen ab Mittwoch alle Parteien gemeinsam einen Anlauf zur Beendigung der Krise. Auf Einladung Frankreichs kommen Vertreter der Regierung und der drei Rebellengruppen in Paris zusammen. Die Rebellen kontrollieren etwa die Hälfte des Staatsgebiets.
Nach einem kurzen Empfang für die Delegationen am Mittag werden am Nachmittag Gespräche am Runden Tisch in Marcoussis 35 Kilometer südlich von Paris beginnen. In zehn Tagen soll eine Verhandlungslösung gefunden werden.
Die Rebellengruppen verlangen den Rücktritt von Präsident Laurent Gbagbo oder vorgezogene Neuwahlen. Gbagbo wurde im Oktober 2000 unter umstrittenen Umständen gewählt und will bis 2005 im Amt bleiben.
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