Bußgeld für Haider als Koalitionsbedingung?
- Trotz Präferenz für Schwarz-Blau fürchtet ÖVP wieder Probleme
·SP entscheidet
Freitag: Regierung oder Opposition?
·54 % dafür
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Verlangt Klarheit von der SPÖ
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Schröpft Schüssel die Steuerzahler?
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"Arbeiten statt Phrasen dreschen"
·SP-Prammer
'ÖVP kein ver- nünftiger Partner'
Angesichts einer möglichen Neuauflage der schwarz-blauen Koalition denkt die ÖVP daran, eine Art Haider-Vertrag zu entwerfen. Haider sollte sich darin aus der Bundespolitik heraushalten und dafür mit seiner Unterschrift bürgen. Eine Variante wäre, ihn für jede bundespolitische Äußerung 3.000 Euro Bußgeld an ein SOS-Kinderdorf zahlen zu lassen.
Sollte dies wahr werden, dürfe sich SOS-Kinderdorf auf Geldregen freuen, meint der "Kurier" und weist darauf hin, dass allein in den nächsten neun Wochen die FPÖ-Kärnten mehrere Events mit Haider-Aufritten geplant hat: Das traditionelle Neujahrstreffen veranstalten heuer die Kärntner Blauen, nicht die Bundespartei. Ursprünglich sollte das Neujahrstreffen in Graz stattfinden, um den laufenden Gemeinderatswahlkampf zu unterstützen. Doch in der Grazer FPÖ gab es massive Bedenken gegen einen Auftritt Haiders. Man befürchtete, er würde "die Wähler verscheuchen", so der "Kurier".
Dem Blatt zufolge signalisiert die ÖVP der FPÖ, dass ihr die Neuauflage von Schwarz-Blau am liebsten wäre. "Schwarze Minister sagen zu uns: 'Am liebsten würden wir mit euch weitermachen`", erzählt ein FPÖ-Politiker. Aber: "Die ÖVP hat Angst, dass die Regierung wieder nicht hält." Dennoch arbeite die ÖVP emsig an der Neuauflage von Schwarz-Blau.
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