Toter nach Lawinenabgang in Tirol
- Tourengeher betroffen
Mit einem Todesopfer hat am Donnerstag ein Lawinenabgang in den Ötztaler Alpen geendet. Wegen starker Windböen und einbrechender Dunkelheit konnte der Tourengeher in den Abendstunden nicht mehr ins Tal geflogen werden, teilte die Gendarmerie mit. Die übrigen Mitglieder der Tourengehergruppe verbrachten die Nacht im Winterraum der derzeit unbewirtschafteten Martin Busch-Hütte in 2.500 Metern Höhe.
Nach ersten Informationen soll sich das Unglück auf einer Tour zur 3.455 Meter hoch gelegenen Kreuzspitze südlich von Vent ereignet haben. Zwei Mitglieder der fünfköpfigen Gruppe sollen von den Schneemassen erfasst worden sein, wobei ein Verschütteter rasch befreit werden konnte.
Die genaue Identität des Opfers war vorerst unklar. In den Vormittagsstunden sollte ein Hubschrauber zu der Berghütte fliegen und die Leiche ins Tal bringen.
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