Heftige Sturmböen vor allem im Norden Österreichs
- Mehrere Bahnstrecken in Niederösterreich gesperrt
·Nach Sturm
Es wird winterlich und kalt
·Waldviertel
Franz Josefs-Bahn unterbrochen
·Sturm-Schäden
Oberösterreich stark betroffen
·Vorarlberg
Orkanartige Wind- böen im Rheintal
·Deutschland
Wetterchaos fordert 2 Todesopfer
·Verkehrs-Service: LIVE Stau-Cams
Gleich schauen, wo es derzeit staut!
Über Teile Österreichs sind heftige Sturmböen hinweggezogen. Laut ÖAMTC mussten Straßen in Ober- und Niederösterreich wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Auch in Salzburg wird mit Sturmböen von bis zu 100 Stundenkilometer gerechnet. Für die Feuerwehren in Niederösterreich brachte der heftige Sturm zahlreiche Einsätze. Entwurzelte Bäume, abgebrochene Äste und umgestürzte Plakatwände waren zu entfernen.
Bereits gegen 1.00 Uhr war ein Fahrstreifen der Innkreisautobahn in Oberösterreich für kurze Zeit gesperrt. Umgestürzte Bäume machten später auch Sperren auf der Böhmerwald Bundesstraße (B38) auf niederösterreichischer Seite zwischen Karlstift und Langschlag und auf oberösterreichischer Seite zwischen Freistadt u. Bad Leonfelden notwendig.
Niederösterreich
Von etwa 4.00 bis 4.45 Uhr war die B 18 auf dem Gerichtsberg im Bezirk Lilienfeld gesperrt. Ein Baum war umgestürzt. Die FF Hainfeld entfernte das Hindernis, teilte die Sicherheitsdirektion mit. Im Gemeindegebiet von Lilienfeld hatte der Sturm eine Jagdkanzel auf eine Landesstraße gefegt. Wegen umgestürzter Bäume musste ab 6.45 Uhr die Landesstraße zwischen Griechenberg und Weyersdorf im Bezirk St. Pölten gesperrt werden. Auf Grund des anhaltenden Sturms war die Beseitigung der Hindernisse für die Feuerwehren vorerst zu gefährlich.
Im Bezirk Gmünd musste die Böhmerwaldbundesstraße gesperrt werden. Behinderungen gab es laut NÖ Landesfeuerwehrverband auch auf der Franz Josefs-Bahn. Im Gebiet der Waldviertler Stauseen - in den Bezirken Zwettl und Krems - hatten zwölf FF bereits in den frühen Morgenstunden an die 40 Sturmeinsätze absolviert, im Bezirk Melk waren es laut einer vorläufigen Bilanz 19. Umgestürzte Bäume mussten u.a. auch in Klosterneuburg entfernt werden. Aus dem Raum St. Valentin (Bezirk Amstetten) wurden ebenfalls Sturmschäden gemeldet.
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