Traditionelles Wiener Neujahrskonzert zum 64.Mal
- Nikolaus Harnoncourt dirigiert wieder
- CD soll innerhalb einer Woche auf den Markt kommen
Heute bestreiten die Wiener Philharmoniker ihr insgesamt 64. Neujahrskonzert. Geleitet wird der wohl prominenteste Konzertvormittag der Welt von Nikolaus Harnoncourt, der erstmals am 1. Jänner 2001 das Neujahrskonzert dirigiert hat. Auf dem Programm stehen unter anderem sieben neue Werke, der "Donau-Walzer" sowie eine Tanzeinlage des weltberühmten Kirov-Balletts, die ab 11:15 Uhr aus dem Grazer Schloss Eggenberg im Fernsehen übertragen wird.
Bei den sieben neuen Stücken handelt es sich um vier Strauß-Neujahrsnovitäten, die ungarischen Tänze Nr. 5 und 6 von Johannes Brahms, sowie um Carl Maria von Webers "Aufforderung zum Tanz", der "klassische" Walzer schlechthin. Das Neujahrskonzert ist diesmal wichtigen kulturellen und politischen Schauplätzen des angebrochenen Jahres gewidmet: Graz als europäischer Kulturhauptstadt 2003, der russischen Kulturmetropole St. Petersburg, die ihr 300-jähriges Gründungsjubiläum feiert sowie Griechenland, das mit 1. Jänner für ein halbes Jahr die EU-Präsidentschaft übernimmt.
Geschätzte 65 Millionen Fernsehzuseher dürften weltweit das traditionelle Konzert verfolgen. Am 7. Jänner wird bereits eine CD von dem Konzert im Handel erwartet.
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