USA nach 3:0 über Australien Hopman Cup-Sieger
- Hewitt verlor gegen Blake überraschend deutlich

Die USA haben zum zweiten Mal nach 1997 den Hopman Cup gewonnen. Im Finale der mit 560.000 Dollar dotierten inoffiziellen Mixed-Weltmeisterschaft schlugen die Tennis-Weltranglistenerste Serena Williams und ihr Partner James Blake am Samstag in Perth das australische Duo Alicia Molik und Lleyton Hewitt mit 3:0. Bereits nach den beiden Einzeln war der Sieg der Amerikaner festgestanden.
Serena Williams ließ erwartungsgemäß Außenseiterin Alicia Molik keine Chance und gewann mit 6:2,6:3. Dagegen kam der Erfolg von Blake gegen Australiens Volksheld Hewitt umso überraschender. Der Amerikaner besiegte den Weltmeister knapp eine Woche vor den Australian Open mit 6:3, 6:4. Auch das bedeutungslose Doppel entschieden Blake und Williams mit 6:3, 6:2 für sich.
"Ich denke, Hewitt hatte nicht seine Bestform", sagte Blake. "Aber meine Kinder und Enkelkinder wollen das bestimmt nicht hören, wenn ich ihnen einmal erzähle, dass ich die Nummer eins in der Welt geschlagen habe." Serena Williams nahm das Turnier in Perth in erster Linie als wichtige Vorbereitung auf die Australian Open, die am 13. Jänner in Melbourne beginnen. "Ich bin glücklich, ein paar Matches gespielt zu haben. Ich habe gefühlt, dass es von Spiel zu Spiel besser und besser wurde", meinte die 21-Jährige.
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