Microsoft weist Spionage-Vorwürfe zurück
- Microsoft soll Spionage-Software für Israel entwickelt haben
- Vorwürfe wurden bereits öfters laut
Microsoft hat am Wochenende entrüstet auf Vorwürfe reagiert, das Unternehmen habe für Israel Spionagesoftware gegen arabische Staaten entwickelt. Die schon etliche Male auftauchenden Gerüchte entbehren laut Microsoft jeglicher Substanz.
In einem direkten Statement betonte Fahd al-Sudairi, Marketing-Leiter von Microsoft Arabien, das Unternehmen habe keine Software gegen arabische Länder entwickelt oder angedacht. Er betonte in seiner Stellungnahme an arabische Medien aber, dass es in diesem Bereich keine Verbote gibt, die Microsoft einschränken würden.
Geheimdienst-Statement
In einer arabischen Online-Zeitung war ein Statement von Geheimdienstoffizieren veröffentlicht worden, in dem es hieß, dass Microsoft für Israel Überwachungssoftware geschrieben habe, mit der tausende Webseiten auf arabischen Servern überwacht werden können.
Großauftrag der israelischen Regierung
Eine israelische Wirtschaftszeitung hatte Ende letzter Woche noch von einem Großauftrag der israelischen Regierung an Microsoft berichtet. Die gesamte israelische Infrastruktur wird mit Microsoft-Software ausgestattet. Unter den Infrastruktur-Bereich fällt der militärische Bereich ebenso. Israel zählt zu den wenigen Staaten, die erneut auf Microsoft setzen. Ein Großteil der Staaten verwenden bereits Open Source-Anwendungen.
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