Kann Eberharter beim Comeback gleich zuschlagen?
- Steff kehrt bei Bormio-Abfahrt am Sonntag zurück
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Es war das schönste Weihnachtsgeschenk für Stephan Eberharter: Nur zwei Wochen nach dem Sturz in Val d'Isere, bei dem sich der Ski-Dominator mehrere Verletzungen zuzog, wird er wieder ein Rennen bestreiten. Kann Steff bei der Bormio-Abfahrt am Sonntag gleich wieder zuschlagen? Seine Konkurrenten befürchten jedenfalls das "Schlimmste", nämlich einen Eberharter, der die Verletzung locker wegsteckte und dort wieder anknüpft, wo er vor seinem Sturz aufgehört hatte.
Der 33-jährige Olympiasieger hatte sich bei seinem Ausfall vor im Riesentorlauf in Frankreich eine Knochenprellung mit Bluterguss im Bereich des rechten Knies zugezogen.
Bereits nach den ersten Schwüngen auf Riesentorlauf-Skiern am Heiligen Abend hatte sich Eberharters verfrühte Rückkehr auf die Skipisten abgezeichnet. "Das war echt gewaltig. Ich habe nur hin und wieder ein kleines Ziehen gespürt, aber sonst überhaupt keine Schmerzen mehr gehabt. Es ist super gelaufen", berichtete der Weltcup-Gesamtsieger seinem Therapeuten Jan Greisinger, der nach einer Meniskus-Operation gerade aus der Universitätsklinik in Innsbruck auf dem Heimweg war.
Hans Knauß in Bormio nur Zuschauer
Nach einem weiteren erfolgreichen Test am Christtag, der erneut im Zillertal und unter sehr schwierigen Bedingungen (extrem harte Piste und schwieriger Kurs) erfolgte, stand das Comeback in Bormio nach Absprache mit Kniespezialist Wulf Glötzer, Teamärztin Brigitte Auer, ÖSV-Alpinchef Hans Pum und Herren-Cheftrainer Toni Giger endgültig fest. Durch diese Wende muss der Steirer Hans Knauß, der bisher den freien Abfahrtsplatz von Eberharter eingenommen hatte, in Italien zuschauen.
ÖSV-Team für die Weltcup-Abfahrt in Bormio:
Stephan Eberharter, Fritz Strobl, Hannes Trinkl, Michael Walchhofer, Klaus Kröll, Josef Strobl, Werner Franz, Peter Rzehak, Andreas Schifferer, Andreas Buder, Thomas Graggaber.
