Stefan Koubek holt sich in Doha dritten Turniersieg!
- Glatter 6:4,6:4-Finalerfolg über Jan-Michael Gambill
- Koubek ist damit Nummer eins im Champions Race!!!
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Stefan Koubek startet unglaublich ins neue Jahr! Gleich in Doha klappte es mit dem dritten ATP-Turniersieg in der Karriere der österreichischen Nummer eins. Im Finale bezwang Koubek Jan-Michael Gambill aus den USA 6:4,6:4 und ist damit vorerst Nummer eins der Welt.
Der Kärntner setzte sich gegen den als Nummer neun gereihten US-Amerikaner Jan-Michael Gambill mit 6:4,6:4 durch und feierte damit seinen dritten Triumph auf der ATP-Tour nach Atlanta 1999 und Delray Beach 2000. Der 26-jährige Österreicher kassierte für den Sieg 142.000 Dollar. Er ist auch der erste Spitzenreiter des ATP Champions Race 2003.
Koubek, der das Match mit souverän präzisem Spiel beherrschte und seinen zweiten Matchball nach 69 Minuten verwertete, sorgte für den 57. Erfolg eines Österreichers bei einem ATP-Turnier. Der letzte rot-weiß-rote Erfolg datierte vom 5. März 2000, als Koubek sich in Delray Beach gegen den Spanier Alex Calatrava durchgesetzt hatte. Vor dem Doha-Endspiel hatte Koubek in bisher drei Aufeinandertreffen erst einmal gegen Gambill gewonnen - und zwar ausgerechnet 2000 in Delray Beach (2. Runde), wo sich Koubek dann auch als Turniersieger eingetragen hat.
"Erinnerungswürdiger Sieg"
"Ich bin glücklich, dass ich mein erstes Turnier im neuen Jahr gewonnen habe, und die Nummer eins im Champions Race zu sein, stimmt mich natürlich auch froh", meinte Koubek nach seinem Triumph. "Das ist ein erinnerungswürdiger Sieg für mich, ich habe konstant gut gespielt." Dem 26-Jährigen reichten gegen Gambill, der im Jahr 2000 vom People Magazine in den Kreis der 50 schönsten Männer der Welt gewählt worden war, ein Break in jedem Satz. Koubek konzentrierte sich auf sein Spiel, zwang den Gegner zu Return-Fehler und schlug sehenswerte Winner.
Koubek gibt in Doha keinen Satz ab
Österreichs Nummer eins hat in Doha keinen Satz abgegeben und sich nicht ein einziges Mal (!) den Aufschlag abnehmen lassen. Auf dem Weg zum Turniersieg hat er sich gegen Nicolas Escude (FRA-7), Wladimir Woltschkow (BLR), Andreas Vinciguerra (SWE) sowie Titelverteidiger Younes El Aynaoui (MAR-3) und letztlich am Samstag Jan-Michael Gambill (USA-9) durchgesetzt. Die Vorstellung des Kärntners, der am Donnerstag 26 Jahre wurde und sich damit auch ein verspätetes Geburtstagsgeschenk machte, war nahezu fehlerlos und lässt für dieses Jahr hoffen.
Schon vor dem Finale hatte der von Günter Bresnik betreute Österreicher versichert, dass dieser Run kein "Zufall und keine Eintagsfliege" ist. Im Vorjahr war er nach dem Viertelfinaleinzug bei den Australian Open mit 19 Erstrundenniederlagen höchstens negativ aufgefallen. Mit der "besten Woche meiner Karriere" hat er sich aber weitgehend rehabilitiert.
Ergebnisse von Doha (eine Million Dollar)
Finale
Stefan Koubek (AUT) - Jan-Michael Gambill (USA-9) 6:4,6:4
Halbfinale
Jan-Michael Gambill (USA-9) - Michail Juschnij (RUS-6) 6:4,6:2
Stefan Koubek (AUT) - Younes El Aynaoui (MAR-3) 7:6 (1),7:6 (5)
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