Zwei Tiroler Pfarrämter überfallen und ausgeraubt
- Täter konnten in beiden Fällen mit Beute flüchten

Gleich zwei Tiroler Pfarrer sind in der Nacht auf Sonntag in ihren Häusern von bisher unbekannten Tätern überfallen worden. In Silz (Bezirk Imst) bedrohten zwei Männer einen 68-jährigen Dekan mit einer Waffe und konnten mit rund 800 Euro flüchten. Zwei Stunden später brach ein bisher Unbekannter in das Pfarramt Seefeld ein. Mit einer Beute im Wert von rund 2.000 Euro gelang auch ihm die Flucht, teilte die Gendarmerie mit.
Kurz nach 2.00 Uhr drangen zwei Räuber gewaltsam durch einen Hintereingang in das Silzer Pfarramt ein und durchsuchten in der Folge mehrere Räume. Schließlich rissen sie das Telefonkabel aus der Wand und betraten das Schlafzimmer des 68-Jährigen. Dann wurde der Dekan gezwungen, den Tätern das Bargeld aus einer Handkasse zu geben. Darüber hinaus erbeuteten die beiden eine Geldtasche und ergriffen die Flucht.
Einer der Männer, der gebrochen deutsch gesprochen haben soll, dürfte zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß und dunkel gekleidet gewesen sein. Maskiert war er vermutlich mit einer Motorrad-Unterziehhaube. Der andere konnte nicht beschrieben werden, da er sich im Hintergrund aufgehalten hatte, hieß es.
In Seefeld nahm der vorerst Flüchtige Bargeld, Schmuck und ein Handy an sich, während der Pfarrer und dessen Sekretärin schliefen. Der Täter ergriff die Flucht, als er vom inzwischen aufgewachten Pfarrer ertappt wurde.
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