Zwei Deutsche starben unter Lawine in Vorarlberg
- Zwei Österreicher starben unter einer Lawine in Bayern
·Ehepaar tot
Lawinendrama in Slzbg. am Christtag
·Achtung!
Erhebliche Lawinen- gefahr in Tirol
Rund 24 Stunden nach einem Lawinenunglück in Vorarlberg wurden am Montagnachmittag zwei deutsche Bergsteiger tot aus den Schneemassen geborgen. Die Männer aus Kempten und Amtszell im Allgäu hatten gemeinsam mit einem 34-jährigen Mann aus Kempten am Sonntag eine Bergtour auf den 2.500 Meter hohen Widderstein bei Warth (Bregenzerwald) unternommen.
Bei der Überquerung einer Rinne löste sich eine Lawine und verschüttete die drei Männer. Einer konnte sich selbst befreien und um Hilfe rufen.
Auf Grund starker Schneefälle und heftiger Windböen wurde die Suche nach den Verschütteten am Sonntagabend unterbrochen und konnte erst am Montag früh fortgesetzt werden. Rund 120 Männer der Bergrettung und Alpingendarmerie sowie Hubschrauber und Hundestaffel waren im Einsatz. Bevor mit der Suche begonnen werden konnte, mussten mit Hubschraubern Lawinensprengungen vorgenommen werden, um die Hilfsmannschaften nicht zu gefährden. Die beiden toten Bergsteiger wurden nun auf etwa 2.000 Meter Höhe im mittleren Bereich des Lawinenkegels etwa einen halben Meter tief im Schnee gefunden.
Zwei Österreicher starben in Bayern
Am Freitag sind im bayerisch-Salzburger Grenzgebiet zwei Österreicher gestorben. Wie die Polizeidirektion in Traunstein (Bayern) am Freitagnachmittag mitteilte, handelt es sich bei den Opfern um einen 56-jährigen Familienvater aus Waidring in Tirol und dessen 29-jähriger Sohn.
Die beiden Skitourengänger waren offenbar zu zweit im Gebiet der Hocheisspitze an der bayerisch-österreichischen Grenze unterwegs.
"Ein Zeuge hat von zumindest zwei Skifahrern gesprochen, und das hat die Spurensuche auch bestätigt", erklärte ein Sprecher der Polizeidirektion in Traunstein auf Anfrage der APA. Die Rettungsaktion wurde um 15.00 Uhr abgebrochen. Hinweise auf weitere Tourengänger konnten nicht gefunden werden.
Insgesamt hatten sich ca. 50 Helfer an der Suche nach den Verschütteten beteiligt, darunter acht Hundeführer, davon fünf aus Salzburg, sowie Männer der Salzburger Bergrettung und der bayerischen Bergwacht Berchtesgarden und Ramsau, weiters Alpingendarmen und fünf Hubschrauber, davon zwei mit Rot-Kreuz-Helfern aus Salzburg.
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