Zwei Verschüttete bei Lawinenabgang in Tirol
- Snowboarder waren im freien Skiraum unterwegs
Bei einem Lawinenabgang im freien Skiraum am Lackenhang im Gemeindegebiet von Zams im Oberinntal sind am Montag zwei Snowboarder verschüttet worden. Während ein Boarder rasch geborgen werden konnte, musste nach dem zweiten Verschütteten von Sondierungsmannschaften zuerst gesucht werden. Der Verunglückte wurde in den Vormittagsstunden noch vor Ort von den Rettern versorgt, teilte das Alpine Sicherheits- und Informationszentrum mit.
Nach Angaben des Alpinen Sicherheits- und Informationszentrums konnte die zweite verschüttete Person von einer Sondierkette der Pistenrettung und Skischule Landeck-Zams nach 20 Minuten lebend geborgen werden. Der Snowboarder wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus Zams geflogen. Er sei unterkühlt aber ansprechbar.
Das Schneebrett war 60 Meter breit. Es ging auf einem etwa 40 Grad steilen, nordexponierten Hang aus dem freien Skiraum auf eine unterhalb verlaufende gesperrte Piste ab.
13-Jähriger am Sonntag aus Lawine gerettet
Nach rund 20 Minuten ist am Sonntag ein Tiroler Schüler beinahe unverletzt aus einer Lawine geborgen worden. Der 13-jährige Snowboarder wurde von zwei anderen Schülern gerettet.
Der Jugendliche aus Fließ war am Nachmittag mit fünf gleichaltrigen Snowboardern im Skigebiet Venet (Bezirk Landeck) unterwegs. Auf Grund der schlechten Sicht geriet der 13-Jährige nach Angaben der Gendarmerie in der Nähe des Bergrestaurants in einen mäßig steilen Hang.
Am Pistenrand wurde er von einem 20 Meter breiten Schneebrett erfasst und verschüttet. Zwei Schülern gelang es, den Kopf des Buben freizulegen. Der Snowboarder wurde schließlich von der Bergrettung sowie Bediensteten der Venetbahn ausgegraben und ins Krankenhaus Zams gebracht. Er erlitt einen Schock.
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