Lkw rast gegen Auto-Kolonne
- Fünf Tote auf der Arlberg-Schnellstraße - darunter drei Kinder
·Kind verletzt
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Gleich schauen, wo es derzeit staut!
Ein Lkw-Zug hat heute Vormittag einen schweren Verkehrsunfall auf der Arlberg-Schnellstraße S16 ausgelöst. Er war um 11.07 Uhr von hinten auf eine stehende Kolonne im Gemeindegebiet von Braz aufgefahren. Die Bilanz: Fünf Tote, darunter drei Kinder. Drei Personen wurden schwer, zehn weitere leicht verletzt.
Es sei "ein Bild des Grauens", sagte der technische Einsatzleiter, Feuerwehrkommandant Eugen Burtscher der APA. Auch der Bezirkshauptmann von Bludenz, Leo Walser, rang gegenüber Radio Vorarlberg hörbar um Worte: "Es schaut schrecklich aus. Der Unfall verursachende Lkw ist schwer beschädigt, vier Pkw sind teilweise total zerstört - geradezu zwischen Fahrzeugen und der Leitschiene zermalmt. So wie ich das beurteile, dürfte das der bisher schwerste Verkehrsunfall auf der S16 sein."
Insgesamt waren vier Pkw in den Unfall verwickelt, darunter zwei Kleinbusse. Mehrere Insassen mussten von der Feuerwehr mit der Bergeschere aus den Wracks geschnitten werden. Ein Kind wurde vom ÖAMTC-Hubschrauber Christophorus 8 ins Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen, wo es seinen schweren Verletzungen aber kurze Zeit später erlag.
Zusätzlich war auch der Hubschrauber Gallus 1 im Einsatz, der Verletzte ins Krankenhaus Dornbirn flog. Auch ins Krankenhaus Bludenz wurden mehrere Personen gebracht, darunter der Lkw-Lenker. Er erlitt zwar nur leichte Verletzungen, konnte wegen eines schweren Schocks aber zunächst keine Aussage machen.
Im Einsatz waren vier Feuerwehren aus der Umgebung. Die Arlberg-Schnellstraße war am Nachmittag noch gesperrt. Es kam in beiden Fahrtrichtungen zu mehreren Kilometern Stau.
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