Neue Studie: 1,8 Millionen Österreicher wollen ADSL
- Das High-Speed-Web ist aber noch zu teuer
- PLUS: Telekom und ISPA fordern staatliche ADSL-Förderung
Im Jahr 2003 soll im österreichischen Internet das Tempolimit fallen: "Highspeed-Internet für alle" heißt das Ziel der Telekom Austria fürs kommende Jahr. Eine neue Fessel-GfK-Studie untermauert nun das Interesse der Österreicher an schnellem Breitband-Internet (ADSL, Kabel).
Im Gegensatz zu den Nutzern eines normalen Modems sind Breitband-User mit ihrer Netz-Verbindung sehr zufrieden. 71% der befragten Schnell-Surfer geben ihrem Internet die Noten 1 und 2 - bei den Modem-Usern sind es nur 34%.
Der Grund, warum trotzdem erst 12% der Befragten einen Breitband-Anschluss haben, liegt der Studie zufolge am hohen Preis der ADSL-Webverbindungen.
Gäbe es Förderungen für die Anschaffung eines schnellen Netzzuganges - etwa die Möglichkeit, die monatliche Flatrate von der Steuer abzusetzen -, hätte das High-Speed-Web bis zu 1,8 Millionen Neukunden.
Die Telekom Austria hat in den letzten vier Jahren 780 Millionen Euro in den Ausbau des Breitband-Netzes investiert. Österreich ist zu 80% ADSL-fähig. TA-Vorstand Rudolf Fischer: "Je geringer die Bevölkerungsdichte, desto höher die Kosten des Netzausbaus. Um Chancengleihheit zu gewährleisten, braucht man hier Förderungen."
