Orange zieht sich aus Schweden zurück
- UMTS-Netz wird nicht aufgebaut
- Bisher keine Lockerung der UMTS-Lizenzebedingungen erreicht
Der französische Mobilfunkkonzern Orange wird sich eigenen Angaben zufolge aus dem schwedischem Markt zurückziehen und dort entgegen den ursprünglichen Planungen kein UMTS-Mobilfunknetz aufbauen. Orange teilte am Donnerstag in London mit, der schwedische Markt werde zwar nicht für immer aufgegeben. Gegenwärtig müsse man sich jedoch zurückziehen.
Das Mobilfunkunternehmen hatte bisher erfolglos bei der schwedischen Telekom-Regulierungsbehörde auf eine Lockerung der Bedingungen für die UMTS-Betriebslizenzen zu eigenen Gunsten gedrungen. Die Gespräche würden indes noch fortgesetzt, teilte Orange weiter mit.
Orange hatte im Jahr 2000 in Schweden für einen symbolischen Preis eine von vier UMTS-Lizenzen erworben und wollte gemeinsam mit Vodafone und Hi3G ein UMTS-Netz aufbauen. Auf Grund der beharrlichen Haltung der schwedischen Telekom-Marktbehörde gegenüber den Forderung von Orange nach Lockerung der Netzausbauverpflichtung hatte das Unternehmen seine Mobilfunkaktivitäten in Schweden zwischenzeitlich bereits eingefroren. Orange beschäftigte zuletzt eigenen Angaben zufolge 234 Mitarbeiter in Schweden.
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