feratel verringerte im 1. Halbjahr 2002/03 die Verluste
- EBIT um 30 Prozent verbessert - Umsatz um 1,4 % gewachsen
- Weiterhin Dividendenzahlung für 2002703 angestrebt
Der börsenotierte Tiroler Entwickler und Systemanbieter für Telekommunikation und touristische Informationssysteme, feratel media Technologies AG, hat im ersten Halbjahr 2002/2003 die Verluste verringert. Der Betriebsverlust (EBIT) reduzierte sich von minus 1,97 Mio. Euro um 31 Prozent auf minus 1,37 Mio. Euro, das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von minus 320.700 Euro um 60 Prozent auf minus 128.600 Euro, teilte der Anbieter von Tourismus-Buchungssoftware und Live-Wetter- und Panorama-TV am Freitag mit.
Der Umsatz der Gruppe erhöhte sich leicht um 1,4 Prozent auf 7,1 Mio. Euro, die Betriebsleistung stieg um 8,7 Prozent auf 8,2 Mio. Euro. Für das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres 2002/2003 erwartet feratel "trotz schwieriger Konjunktur eine durchwegs stabile Geschäftsentwicklung und eine weitere Ergebnisverbesserung". Die Zielsetzung, eine Dividende für das laufende Geschäftsjahr 2002/2003 (per Ende April) zu zahlen, bleibe aus heutiger Sicht aufrecht.
In der Schweiz sei die Geschäftsentwicklung trotz schwieriger Rahmenbedingungen durchwegs zufriedenstellend gewesen, hieß es. In Deutschland hingegen habe die schwache Konjunktur und die stark reduzierte Investitionstätigkeit der öffentlichen Haushalte die Geschäftsentwicklung belastet. Die bereits eingeleiteten Gegensteuerungsmaßnahmen würden dort auf Kostenseite aber bereits messbare Ergebnisse zeigen.
Bei der feratel-Tochtergesellschaft Tourismus-Service GmbH seien im zweiten Quartal auf Grund eines Ausfalls Forderungen in der Höhe von 440.000 Euro wertberichtigt worden, was aber durch die Auflösung von Rückstellungen in der gleichen Höhe kompensiert worden sei.
Das zweite Halbjahr sei bei feratel traditionell wesentlich ergebnisstärker als das erste, da im Geschäftsbereich Telekommunikation das zweite Halbjahr wesentlich umsatzstärker sei, die Kosten sich aber weitgehend gleichmäßig auf das Gesamtjahr verteilen würden, hieß es weiter.
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