Arun Sarin kehrt als Chef zu Vodafone zurück
- Der 48-Jährige hatte die Vodafone-Führungsspitze verlassen
Mit Arun Sarin kehrt ein alter Bekannter in die Vodafone-Führung zurück: Der künftige Chef des weltgrößten Mobilfunkkonzerns leitete bis April 2000 bereits den US-Ableger Vodafone AirTouch und war als Vorstand auch bei heiklen Missionen wie der Mannesmann-Übernahme in Deutschland mit im Einsatz.
Der 48-Jährige indischer Abstammung hatte die Vodafone-Führungsspitze verlassen, als das US-Geschäft mit Bell Atlantic im neuen Unternehmen Verizon Wireless zusammengelegt wurde. Er blieb aber Mitglied des Vodafone-Aufsichtsrats. Auf dem Höhepunkt der Telekom-Euphorie wurde er erst Chef von InfoSpace, eines Entwicklers von Internet-Infrastruktur. Im Juli 2001 wechselte er zu Accel-KKR Telecom, einer Gesellschaft, die für die privaten Investmentfirmen Accel Partners und Kohlberg Kravis Roberts Investitionen im Telekom- Sektor organisiert.
Vodafone hatte Sarin 1999 sozusagen zusammen mit AirTouch übernommen. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits zwei Jahre lang Chef von AirTouch Communications und hatte zuvor ebenfalls zwei Jahre das internationale Geschäft geführt. Sarin, der in der Branche schon mal als "Veteran" bezeichnet wird, begann seine Karriere 1984 beim AirTouch-Vorläufer Pacific Telesis. Der Mobilfunk wurde schnell zu seinem Schwerpunkt. Heute sieht er in ihm nach wie vor die Zukunft der Kommunikationsbranche.
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