Weihnachten: Internet-User suchen gezielter
- Untersuchung über Online-Nutzung in der Vorweihnachtszeit
Einkaufen statt Emotionen - auf diesen Nenner lässt sich die Online-Nutzung in der Vorweihnachtszeit bringen. Wie aus der Internet-Studie W3B von Fittkau & Maaß hervorgeht, ist das Interesse der Surfer an der "vorweihnachtlichen Nutzung" des Internet in den vergangenen zwei Jahren deutlich zurückgegangen.
So wollten nur noch 13 Prozent der Internet-Surfer weihnachtliche Web-Sites besuchen, das sind zehn Prozent weniger als noch vor zwei Jahren. Das Interesse am Herunterladen weihnachtlicher Bildmotive sank um 15 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent, das von Weihnachtsmusikstücke um vier Prozentpunkte auf 6,8 Prozent. Rückläufig ist auch der Anteil der Personen, die Weihnachtsgrüße über das Internet versenden wollen - dies ging innerhalb von zwei Jahren von 74 Prozent auf 58 Prozent zurück.
Auch als Lieferant für Geschenkideen ist das Internet für immer weniger Nutzer relevant: im Internet-Weihnachtsboom-Jahr 2000 waren es 62 Prozent, im Herbst 2002 nur noch 46 Prozent.
Einkaufspläne
Anders sieht es bei den Einkaufsplänen aus: Immerhin mehr als ein Drittel (34,1 Prozent) der deutschsprachigen Internet-Nutzer wollte in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet bestellen, was eine moderate Steigerung gegenüber dem Vorjahr (32,7 Prozent) bedeutet. Was aus den Absichten wird, bleibt natürlich abzuwarten, aber im vergangenen Jahr entsprach der Anteil der tatsächlichen Online-Einkäufer von Weihnachtsgeschenken mit 32,4 Prozent ziemlich genau dem Anteil der Personen, die dies geplant hatten.
Die W3B-Umfrage fand von 7. Oktober bis 11. November statt. Über 99.000 deutschsprachige Internet-Nutzer wurden online befragt.
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