Montag, 16. Dezember 2002

Gesamthafte EDV-Kostenbetrachtung im Vormarsch

  • Trend zu Mobilität und Internet-Integration hält an

Ein weiterer Trend, der sich bereits jetzt abzeichne, sei die gesamthafte Betrachtung der Kosten von EDV-Installationen, so HP-Österreich-Chef Wolfgang Gruber im Gespräch mit der APA.

Die Erstinstallation eines Arbeitsplatz-PCs mit Hard- und Software macht laut Gruber gerade 35 Prozent der Gesamtkosten aus. Die restlichen 65 Prozent entfielen etwa auf den Help Desk und die Verteilung und das Aufspielen von neuer Software. Durch Standardisierung und Verteilmechanismen könnten hier Kosten gespart werden. "In Zukunft werden die Unternehmen dem Return on IT (ROIT) mehr Beachtung schenken", so Gruber.

Ein weiter wesentlicher Trend für das Jahr 2003 wird laut Gruber das Thema "Outsourcing" sein, also die Auslagerung der gesamten IT-Infrastruktur. Immer mehr Unternehmen würden sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren wollen und die rudimentär betriebenen IT-Netzwerke auslagern, so Gruber.

Im Bereich der Konsumgüter werde das zentrale Thema "Mobilität" und "Internetintegration" ohne dazwischen geschalteten PC lauten. Ein weiterer Trend sei die Bildbearbeitung und der Bildausdruck in Fotoqualität und die Frage, wie Bilder am bequemsten verschickt werden können. HP werde sich künftig auch noch stärker auf zielgruppenspezifische Lösungen, etwa für Ärzte oder Klein- und Mittelbetriebe, konzentrieren.

Auf der PC-Seite stellt für Gruber im Zusammenhang mit Mobilität die Einführung des Tablet-PC einen wesentlichen Schritt dar. Typisch dabei sei, dass Komponenten wie die Tastatur weggelassen werden, dafür aber ein drahtloser Netzwerk- oder Internetanschluss via WLAN (Wireless Local Area Network) eingebaut wird. Im Trend liege auch der Pocket-PC, ebenfalls mit WLAN ausgestattet.

Weitere Informationen:

  • HP-Website

    16.12.2002 10:38