Abosender Premiere soll 2005 an die Börse
- Ab 2004 sind schwarze Zahlen geplant
- Österreichische Bawag will Minderheitsbeteiligung

Der hochdefizitäre Abosender Premiere soll nach der Sanierung an die Börse. "Ab 2005 wird es einen Börsengang geben", sagte Premiere-Chef Georg Kofler Ende Dezember 2002. Der Sender sei ein erstklassiger Kandidat dafür, wenn er 2004 schwarze Zahlen schreiben werde.
Die Strategie für den Börsengang sei mit der Investmentgesellschaft Permira, den Gläubigerbanken und ihm abgesprochen, sagte Kofler weiter.
Wie es in dem Bericht weiter heißt, werden die Gläubigerbanken Bayerische Landesbank, Hypo-Vereinsbank und die österreichische Bawag eine Minderheitsbeteiligung eingehen. Auch Premiere-Geschäftsführer Kofler werde einen Anteil erhalten, die Höhe sei jedoch noch nicht abschließend geklärt.
Die Mehrheit soll nach den Plänen für eine neue Gesellschafterstruktur die Risikokapitalgesellschaft Permira erhalten. Dem Blatt zufolge sind die Verträge für die neue Struktur noch nicht unterzeichnet. Kofler sagte dazu: "Nach Klärung juristischer Details ist alles im Laufe des ersten Quartals 2003 unter Dach und Fach."
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