Gute Nachricht: Nur 14 Libro-Filialen schließen
- Die meisten Dienstnehmer werden übernommen
Vier Tage vor Weihnachten kam die gute Nachricht für hunderte Libro-Mitarbeiter: Der neue Eigentümer, eine Unternehmensgruppe um den Industriellen Josef Taus, wird nur 14 und nicht wie bisher befürchtet 40-50 der 216 Filialen schließen. Der Großteil der etwa 1.500 Mitarbeiter soll in anderen Filialen übernommen werden.
Am 27. Dezember beginnt in den 14 Schließungsfilialen der im Konkursbefindlichen Buch- und Medienhandelskette Libro der Abverkauf, der vom US-Liquidationsprofi Gordon Brothers abgewickelt wird. Die Mehrheit der rund 1.500 Libro-Mitarbeiter werden von der vom Masseverwalter Günther Viehböck gegründeten Libro Nuevo GmbH per 2. Jänner 2003 zu ähnlichen Bedingungen übernommen. Zu Einbußen werde es lediglich bei höhere Einkommen kommen, hieß es seitens der Belegschaftsvertretung.
Von den nicht übernommenen Abverkaufsfilialen sind drei in Wien und zwar die Standorte in Ottakring (Thaliastraße 152), in Floridsdorf (Ignaz-Köckstraße 39) und in Donaustadt (Gewerbepark Stadlau). In Niederösterreich werden zwei Filialen in Baden (Breyerstraße 1 und Breyerstaße 9 BPS) und eine in Wr. Neustadt (EKZ Fischerpark) geschlossen. In Oberösterreich wird eine Filiale in Linz (Wienerstraße 46) stillgelegt. Nicht übernommen werden weiters vier Standorte in Salzburg, davon zwei in der Stadt Salzburg (alter Markt 111 und Alpenbachstraße 114) eine in Schwarzbach (Salzburger Straße) und eine in Wals (Airportcenter EKZ). In der Steiermark werden die Standorte Deutschlandsberg (Hauptplatz) und Trieben (Hauptplatz) aufgelassen. In Kärnten ist die Filiale in Villach (Nikolaigasse 8) betroffen.
Die verbleibenden 202 Filialen, die in die Libro Nuevo eingebracht werden, sollen dann mit der zur Unternehmensgruppe des Industriellen Josef Taus gehörenden Book4U zusammengeführt werden.
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