New York bleibt Streik im Nahverkehr erspart
- Tarifparteien erzielten vorläufige Einigung
Die Tarifparteien im New Yorker Nahverkehr haben eine vorläufige Einigung erzielt, die der Millionenstadt einen Streik erspart. Ein Arbeitskampf hätte zum Stillstand von Bussen und U-Bahnen geführt und täglich rund sieben Millionen Berufspendler betroffen.
Arbeitgeber und Gewerkschaften verständigten sich am Montag nach Informationen aus Teilnehmerkreisen auf einen Lohnrahmen für die nächsten drei Jahre. Demnach sollen die Beschäftigten Lohnerhöhungen von jährlich knapp zwei bis drei Prozent erhalten, die zum Teil an die Entwicklung der Produktivität gebunden sind.
Während der Verhandlungen am Montag zogen mehrere hundert Mitglieder der Transport Workers Union von der Zentrale der Verkehrsgesellschaft über die Brooklyn Bridge zum Rathaus, um ihrer Forderung nach einer sechsprozentigen Lohnerhöhung Nachdruck zu verleihen. Das Einstiegsgehalt für Beschäftigte im New Yorker Nahverkehr liegt bisher bei 33.000 Dollar (32.300 Euro) im Jahr.
Mit einem Notstandsplan sollte in New York nach der Streikankündigung von 34.000 Mitarbeitern bei Bussen und Bahnen ein Verkehrschaos verhindert oder wenigstens abgemildert werden. Etwa durch staatlich verordnete Fahrgemeinschaften: Mit Beginn des Ausstands hätten etwa nur noch Autos mit mindestens vier Insassen über Brücken und durch Tunnel nach Manhattan fahren dürfen.
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