Sonntag, 22. Dezember 2002

Rettung: Bad Bleibergs Spielbetrieb gesichert

  • Sportlicher Leiter Sitter: "Budgetloch großteils geschlossen"
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Nach dem LASK gibt es jetzt auch für Bad Bleiberg Hoffnung: Der Verein spielt auch im Frühjahr in der Red Zac Ersten Liga. Der Klubvorstand hat am Donnerstag Abend das erarbeitete Sanierungskonzept akzeptiert, wobei längerfristig geplant wird. "Wir führen unser Projekt verstärkt weiter, den Nachwuchs zu forcieren. Die Ausbildung junger Talente soll dabei durch einige Routiniers im Kader gefördert werden. Das könnte eine Vorbild-Funktion für andere österreichische Klubs bekommen", erklärte Sitter.

Der Funktionär sieht dabei einen Stufenplan, wobei Stufe eins schon seit Sommer läuft. "Da haben wir das Durchschnittsalter von 30 auf 23 Jahre reduziert, dieser Trend soll schon im Frühjahr verstärkt werden."

Sitter gab sich vorsichtig optimistisch. "Ich glaube, wir haben alles für ein Fortsetzungsszenario unternommen. Ich sehe die Situation aber aus einer anderen Perspektive als die Vorstandsmitglieder, die ja mit ihrem eigenen Geld haften", fügte der "Krisenmanager" hinzu. Das hochgerechnete Budgetloch zum Saisonende "von nicht ganz einer Million Euro" sei großteils geschlossen. Unter anderem durch Spielerabgänge wie Hieblinger (FC Kärnten), Trkulja, Berger etc. und durch die schriftliche Zusage der Bundesliga für einen zinsenlosen Kredit.

"Dazu werden wird die Jugend und unser Sponsoring stark forcieren. Es gibt auch eine paar Interessenten, die einsteigen wollen. Aber das ist noch nichts Konkretes", meinte Sitter, der auch mit Einnahmen aus dem Cupspiel gegen "Winterkönig" Austria Wien rechnet. Der Vorstand mit Präsident Egon Putzi an der Spitze hatte den Funktionären der "Wölfe" bis heute eine Frist gesetzt, um die triste finanzielle Lage der Kärntner zu lösen.

22.12.2002 10:23