Donnerstag, 19. Dezember 2002

Bedingungen beim Höhencamp von Jukic perfekt

  • Holdhaus unterzieht Europameisterin am Samstag Leistungstest
  • PLUS: Die Kurzbahn-EM im Rückblick

Das erste Höhen-Trainingslager der zweifachen Schwimm-Europameisterin Mirna Jukic verläuft nach Plan. Die 16-Jährige wohnt seit 23. Dezember auf dem Goldeck in Kärnten und hat am Freitag die erste Hälfte des dreiwöchigen Aufenthalts in rund 1.800 m Höhe zur Zufriedenheit von Leistungsdiagnostiker Hans Holdhaus absolviert. Ihre Trainingseinheiten spult Jukic täglich auf 480 m Seehöhe im Hallenbad von Spittal/Drau ab, pro zweistündiger Einheit legt sie vier bis sechs Kilometer zurück.

Holdhaus unterzieht den Zustand von Jukic einer täglichen Kontrolle und zog zufrieden Zwischenbilanz: "Sie verkraftet die für sie neuen Belastungen bis jetzt sehr gut. Das Training verläuft perfekt, wir haben hier auch sehr gute Bedingungen", erklärt der Sportmediziner. Auf dem Berg hält sich Jukic mit Gymnastik fit, die schlechte Schneelage vereitelt das geplant gewesene Langlauftraining. Am Samstag unterzieht sich Jukic wie vor der Abreise einem umfangreichen Leistungstest, dieser wird weitere Aufschlüsse bringen.

Maxim Podoprigora als Österreichs zweiter Medaillen-Gewinner bei der Kurzbahn-EM Mitte Dezember in Riesa bricht am Sonntag zu einem einwöchigen Trainingslager nach Auschwitz auf, mit dabei sind auch die Staatsmeister Clemens Gridling und Klaus Dittrich. Das Programm Podoprigoras in Polen klingt gemessen an seinem Pensum in den vergangenen Wochen nach Erholung. "Zuletzt gab's volle Pulle Training bis zum Abwinken. Jetzt sind die Kilometer schon herunter geschraubt, in Auschwitz gibt's auch Sauna und Video-Studium", so "Podo".

Das nächste sportliche Ziel von Jukic und Podoprigora sind die drei Europa-Stationen im Kurzbahn-Weltcup. Los geht's in Paris (17./18. Jänner), danach folgt Stockholm (21./22.), das Finale steigt in Berlin (25./26.).

19.12.2002 12:05