Real Madrid glich gegen Weltteam 0:3 aus
- Pacido Domingo war "Reals bester Spieler"
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Von Real Madrid über
Liverpool bis Barcelona
Real Madrid hat am Mittwoch Abend im Dauerregen mit einem 3:3 gegen ein All Star-Team seinen 100. Geburtstag gefeiert. Durch Tore von Klose (30.), des neuen brasilianischen Sterns Kaka (43.) und des Senegalesen Cisse (48.) hatte das Weltteam bereits 3:0 geführt. Als aber Brasiliens Weltmeister-Trainer Luiz Felipe Scolari zur Pause seine erste Garnitur mit Ballack, Rivaldo, Paolo Maldini & Co. vom Feld nahm, wurde Real ein gleichwertiger Gegner und kam durch Treffer von Solari (61.), Tote (66.) und Cambiasso (87.) noch zu einem Remis.
Das Festspiel am Mittwochabend, an dem auf Geheiß des Weltverbandes überall sonst auf der Welt der Ball ruhen sollte, bildete den Abschluss der fast ein Jahr währenden Feierlichkeiten des erfolgreichsten Vereins der Welt. "Real Madrid ist zweifellos ein Mythos, ein ganz außergewöhnlicher Club", sagte FIFA-Präsident Joseph Blatter. Vielerorts wurde trotz des FIFA-Verbots aber doch gespielt. "Wegen Real bleibt nicht die Welt stehen", stellte die Zeitung "El País" trotzig fest.
Domingo als "Matchwinner"
Der am meisten umjubelte Mann war weder Zinedine Zidane noch Weltfußballer Ronaldo, sondern Placido Domingo. Der Star-Tenor sollte vor dem Spiel die Jubiläumshymne des Komponisten José María Cano singen, musste sich wegen des Regens jedoch bis zur Pause gedulden. Mit dem Lied machte der Real-Edelfan den "Königlichen" so sehr Beine, dass diese aus einem 0:3 noch ein 3:3 machten. "Domingo war Reals bester Spieler", schrieb das Sportblatt "As".
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