Schwartz-Comeback "zu 90 Prozent" in Australien
- "Noch weiß ich nicht, ob ich zwei oder drei Sätze durchstehe"
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Der Heilige Abend soll für Barbara Schwartz zum Reisetag werden. Die Niederösterreicherin, die am 27. Jänner ihren 24. Geburtstag feiert, möchte Weihnachten bereits auf dem Weg zu ihrem Comeback in Australien sein. Schwartz war am 11. Oktober am Handgelenk ihrer linken Schlaghand operiert worden und arbeitet seit dreieinhalb Wochen intensiv an ihrer Rückkehr in den Tennis-Zirkus.
"Ich nähere mich meinem Ziel, am 24.12. im Flugzeug zu sitzen, mit großen Schritten, allerdings habe ich noch nicht definitiv entschieden. Ich weiß derzeit noch nicht, ob ich zwei oder drei Sätze durchspielen kann", betont Schwartz. Das Handgelenk sei zwar okay, wenn auch noch leicht geschwollen. "Mir tun nur auf beiden Seiten die Unterarme weh, das sind lauter kleine Muskelfaserrisse. Aber ich hab erst zum zweiten Mal einen Satz gespielt", erklärt sie.
Trainer bleibt ein Geheimnis
Schwartz trainiert derzeit mit Südstadt-Coach Manfred Hundsdorfer, der vorerst als Interimscoach fungiert. "Ich habe auch in Deutschland mit einem Coach gearbeitet, der u.a. auch schon mit Anke Huber trainiert hat. Ende Jänner werde ich wieder zu ihm fahren und dann werden wir weiter sehen", meint Schwartz, die den Namen des Trainers nicht verraten wollte. Sie denkt unter Umständen an eine Kombinationslösung mit diesem Coach und Hundsdorfer.
Neues Racket
Die French-Open-Viertelfinalistin von 1999 hat in den vergangenen Wochen auch intensiv am Aufbau ihrer körperlichen Fitness gearbeitet. Das IMSB in der Südstadt hat ihr ein Programm erstellt, an das sie sich strikt hält. "Drei Tage nach der Operation habe ich damit begonnen. Ich habe immer schon viel trainiert, aber so spezifisch wie jetzt noch nie." Vor allem ihre Problemzonen Adduktoren, Schultern und Ellbogen wurden einer Kräftigung unterzogen. Neu ist auch der Schläger, mit dem die Linkshänderin wieder durchstarten will. Babsi wechselt von Kneissl zu einem Babolat-Racket. "Der Schläger ist etwas kürzer und das ist auch gut für meinen Ellbogen", weiß sie.
In Australien in der Quali
Das Wichtigste für Schwartz ist es aber, wieder schmerzfrei auf dem Platz zu stehen. "Zu 90 Prozent sitz ich im Flieger", war sie zuversichtlich. Klappt alles nach Plan, dann spielt sie in Auckland, Hobart und bei den Australian Open jeweils in der Qualifikation. Gemeinsam mit der Deutschen Jasmin Wöhr will sie auch wieder im Doppel antreten.
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