Für Jukic und Co. ist Weihnachtsruhe nur kurz
- Europameisterin, "Podo", Zahrl, Draxler im Aufbau für Weltcup
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Jukic bleibt weiter in der Gewinnzone
Für Jukic und Co ist Weihnachtsruhe nur von kurzer Dauer. Nach den am Sonntag zu Ende gegangenen Kräfte raubenden Kurzbahn-Europameisterschaften in Riesa ist für Vier aus dem österreichischen EM-Sextett nur wenig Erholung angesagt. In einen Monat wartet mit dem Europa-Weltcup in Paris (17./18. Jänner), Stockholm (21./22.) und Berlin (25./26.) die nächste internationale sportliche Prüfung auf der 25-m-Bahn, Mirna Jukic, Maxim Podoprigora, Petra Zahrl und Judith Draxler werden sie auf sich nehmen.
Für Jukic ist die Teilnahme am Finale der sieben Stationen umfassenden Weltcup-Serie ein Experiment, erst vier Tage vor dem Event in der französischen Metropole beendet sie ihr dreiwöchiges Trainingslager auf dem Goldeck. Trainer-Vater Zejlko verspricht sich vom Abschneiden seiner Tochter in den drei Hauptstädten Rückschlüsse auf die Auswirkungen des Höhentrainings auf ihren Körper. Die Europameisterin wird über 50, 100 und 200 m Brust antreten. Im Sprint strebt Jukic ja mittelfristig eine spürbare Verbesserung an.
Große Herausforderung
Podoprigora-Coach Andrzej Szarzynski sieht es als neue Herausforderung, binnen acht Tagen drei derart hochkarätige Wettkämpfe zu bestreiten. Der Vize-Europameister wird ebenfalls auf allen drei Bruststrecken starten, der Trainingsaufbau zielt klar auf Berlin hin. Dort will Podoprigora in Riesa Versäumtes nachholen, auch Szarzynski steht nun voll hinter dem Ziel des 24-Jährigen: "Max hat es drauf, Europarekord zu schwimmen." U.a. wird das Duo ab 5. Jänner eine knappe Woche in Auschwitz darauf hinarbeiten.
Analyse bringt Aufschlüsse
Zahrl wird sich in Paris und Stockholm über 200 m Delfin und 800 m Kraul versuchen. Die Analyse der EM-Rennen mit Trainer Kurt Dittrich brachte schon erste Aufschlüsse. "Ich muss auf den 200 m Delfin längere Züge machen, dann werd' ich nicht so schnell müde und die Kraft reicht länger", nimmt sich die 21-Jährige vor. Draxler beschränkt sich auf ein Antreten in Paris über 50 m Kraul und Delfin. "Finanziell geht sich nicht mehr aus, aber dort wird es eh am sportlich wertvollsten sein", erklärt Trainer-Bruder Alfons Draxler.
Noch drei Weltcup-Schwimmer
Schließlich sind drei weitere VÖS-Schwimmer für den Weltcup gemeldet. In Paris und Stockholm wird Sebastian Stoss im Starterfeld über 200 m Rücken und 400 m Lagen stehen und Lukas Ostermaier über 50, 100 und 200 m Rücken antreten, Hannes Kalteis trainiert für die 1.500 m Kraul in Berlin.
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