Winter in Türkei - Schnee vom Bosporus bis Syrien
- Griechenland: Stürmische Winde und eisige Kälte
- Straßen nur mit Schneeketten passierbar
Mit Schnee vom Bosporus bis zur syrischen Grenze hat sich in der Türkei der Winter eingestellt. Nach ergiebigen Schneefällen bekamen die Kinder am Freitag in 18 der 81 Provinzen schulfrei, darunter auch in Istanbul.
Schneegestöber wurde auch aus der südosttürkischen Provinz Hatay an der Grenze zu Syrien gemeldet. Dort habe es zuletzt vor 29 Jahren geschneit, berichtete das türkische Fernsehen. In Ostanatolien waren Hunderte von Dörfern eingeschneit. Landesweit erfroren den Berichten zufolge drei Menschen.
Stürmische Winde und eisige Kälte haben am Freitag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in den meisten Regionen Griechenlands geführt. Sämtliche Fährverbindungen zwischen den Häfen der Ägäis-Inseln und Piräus wurden unterbrochen. In der Ägäis wüten Winde der Stärke neun, berichtete der griechische Rundfunk weiter. Im Nordwesten Griechenlands seien die meisten Straßen nur mit Schneeketten passierbar, hieß es.
Die Thermometer zeigten in diesen Gebirgsregionen minus sechs Grad Celsius. Auch in der griechischen Hauptstadt Athen sollte die Temperatur am Freitag fünf Grad nicht übersteigen. Schnee fiel auch auf den rund um Athen liegenden Bergen sowie auf den Anhöhen zahlreicher Ägäis-Inseln, berichtete das Radio. Mit einer Wetterbesserung rechnen die Meteorologen erst für Samstagabend.
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