Frau schlug mit Phantom-Bruder Kapital aus Terror
- Betrügerin drohen jetzt bis zu 50 Jahre Haft

Aus dem Terroranschlag auf das World Trade Center in New York hat eine 41-jährige Amerikanerin versucht, Kapital zu schlagen. Sie hatte einen Bruder erfunden, der angeblich bei dem Anschlag am 11. September 2001 ums Leben kam. Cassaundrea Montgomery erhielt bereits rund 64.000 Dollar (62.500 Euro) vom Roten Kreuz und anderen Hilfs-Organisationen.
Vor einem Bundesgericht in Kansas City (Bundesstaat Missouri) muss die Frau sich jetzt wegen Betrugs in zehn Fällen verantworten. "Die Tragödie (die Anschläge 2001) hat uns die beste Seite von Menschen gezeigt", sagte Staatsanwalt Todd Graves. "Leider brachte sie aber in einigen auch das Schlechteste hervor."
In New York sind bereits andere Fälle von Betrug im Zusammenhang mit dem Terroranschlag vom 11. September aufgedeckt worden. Den Fall von Cassaundrea Montgomery bezeichnet die Polizei jedoch als besonders clever. Die 41-Jährige besorgte sogar gefälschte Papiere wie Steuererklärungen mit dem Namen ihres erfundenen Bruders, legte Kreditkarten in seinem Namen an und bezahlte Miete für ihn. Sie muss jetzt mit maximal 50 Jahren Haft rechnen.
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