Todesurteil nach Rattengift-Attentat in Kindergarten!
- Gemeingefährlicher Konkurrenzkampf in China!
- Über 70 Menschen im Krankenhaus
In China ist eine Frau zum Tode verurteilt worden, weil sie in einem Kindergarten Rattengift ins Salz gemischt hat. Die Inhaberin einer anderen Einrichtung wollte damit ihrem Konkurrenten schädigen. Vergiftungen sind im chinesischen Geschäftsleben keine ungewöhnliche Maßnahme.
Es handelte sich auch bei der Kindergarten-Vergiftung um einen von vielen Fällen in einer Serie von Vergiftungen bei Streitereien unter chinesischen Geschäftsleuten.
Das Verbrechen ereignete sich in der Stadt Wuchuan in der Nähe von Hongkong. Die 30 Jahre alte Täterin kaufte für umgerechnet 13 Cent Rattengift, schlich sich in der Nacht des 24. Novembers in den Kindergarten und mischte das Rattengift in der Küche unter das Salz.
Am folgenden Tag kochten Angestellte des Kindergartens Brei und würzten ihn damit. Nachdem die Kinder und Erzieher davon aßen, wurden sie von Krämpfen geschüttelt und erbrachen. 70 Kinder und zwei Kindergärtner mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Niemand erlitt bleibende Schäden.
Besonders in den ländlichen Gegenden Chinas sind Vergiftungen keine Seltenheit, um konkurrierende Geschäftsleute zu schädigen. Im September wurden in der Stadt Nanjing im Osten des Landes 38 Menschen getötet: Der Besitzer einer Snack-Bar hatte die Waren eines Konkurrenten mit Rattengift besprenkelt.
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