Ölverschmutzung nach Schiffsunglück vor Thailand
- Tanker und Frachter zusammengestoßen
·Nicht gesehen
Dt. Frachter rammt Riesen-Wrack
Tanker- und Frachterunglücke wechseln einander derzeit rasch ab - ein Schrottkahn nach dem anderen sinkt oder hängt zumindest auf anderen Wracks fest. Das jüngste Beispiel stammt allerdings ausnahmsweise nicht aus Europa. Ein Tanker und ein Frachter rammten einander diesmal vor Thailand.
Nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe im Golf von Thailand ist aus einem Chemietanker Treibstoff ausgelaufen. Das Frachtschiff "Kota Wijaya" und der Tanker "Sky Ace" kollidierten am Dienstag früh bei schlechter Sicht rund 70 Kilometer südlich von Bangkok, wie die Hafenbehörden in Laem Chabang mitteilten. An der unter panamaischer Flagge fahrenden "Sky Ace" entstand beträchtlicher Schaden, und Öl lief aus. Verletzt wurde niemand.
Die Ölfirma Esso entsandte ein Expertenteam zur Eindämmung des Ölteppichs, der sich über eine Fläche von 200 Quadratmetern ausbreitete, wie Hafensprecher Pisal Salee mitteilte. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Insel Pai, rund fünf Kilometer vor Laem Chabang. Beide Schiffe fuhren anschließend in den Hafen. Das unter Singapur-Flagge fahrende Containerschiff "Kota Wijaya" gehört einer dänischen, die "Sky Ace" einer japanischen Reederei.
Das erste in der langen Unglücksreihe auf den Weltmeeren war das Auseinanderbrechen des Tankers "Prestige" vor Galizien.
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