24 Kilo Kokain in Bayern sichergestellt
- An österreichischem Grenzübergang - 2 Italiener geschnappt
- Baby als "Tarnung"
In der Nähe des Grenzüberganges Pfronten/Vils im Allgäu haben deutsche Fahnder rund 24 Kilogramm Kokain sichergestellt. Es handle sich um einen der bisher größten Kokain-Funde in Bayern. Polizisten hatten das Fahrzeug nahe am österreichischen Grenzübergang angehalten und kontrolliert.
Bei dem Zugriff der Fahnder - schon vor etwa 14 Tagen - waren zwei italienische Staatsbürger festgenommen worden.
Auf der Rücksitzbank des Autos schlief als "Tarnung" der eineinhalb Jahre alte Sohn des Pärchens. Bei der Überprüfung war den Beamten zwischen den Babyutensilien ein Beutel mit verdächtiger Substanz aufgefallen.
Ein herbeigerufener Spezialtrupp des Zolls fand dann ein in der Rücksitzbank eingebautes elektronisch gesichertes Versteck, in dem sich 24 Pakete mit je einem Kilogramm Kokain befanden. Gegen das aus Salerno stammende Paar wurde Haftbefehl erlassen. Das Baby kam auf Veranlassung des Jugendamtes in eine Kinderklinik.
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