Montag, 16. Dezember 2002

Eis & Schnee: Tote bei Unfällen in Deutschland!

  • Eisregen löste Verkehrschaos aus
  • Am schlimmsten betroffen: Bayern und Niedersachsen

Stundenlanger Eisregen hat in weiten Teilen Deutschlands Verkehrschaos und Hunderte Unfälle auf spiegelglatten Straßen verursacht. Seit Sonntag wurden mehrere Menschen getötet. Besonders schwer betroffen waren am Montag früh Bayern und Niedersachsen, wo im Berufsverkehr drei Menschen bei Unfällen starben. Gefrierender Regen verwandelte die Straßen in tödliche Eisfallen!

In Niedersachsen wurde der Schulunterricht vielerorts abgesagt. Die Autobahnen A2 und A7 wurden wegen vieler Unfälle immer wieder abschnittsweise gesperrt. Ein Mann kam ums Leben, als hier drei Autos ineinander fuhren. Fast zeitgleich starben zwei weitere Autofahrer in Seelze und bei Barsinghausen bei Hannover.

In Fridolfing (Oberbayern) starb in der Nacht ein 44-jähriger Mann, der mit seinem Auto auf Eisglätte in den Gegenverkehr gerutscht war. Glatteis wurde auch einem 53 Jahre alten Autofahrer am Abend bei Brannenburg in Oberbayern zum Verhängnis. Drei weitere Menschen sind bei einem Verkehrsunfall noch am Sonntag nahe Ruderatshofen im Ostallgäu aus bisher noch unklarer Ursache tödlich verunglückt.

In den östlichen Landesteilen von Nordrhein-Westfalen gab es mehr als 100 Unfälle, in Baden-Württemberg rund 50 Unfälle, jeweils meist mit Blechschäden. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen blieb es bei vereinzelten Blechschäden.

16.12.2002 13:07