Verschütteter Tourengänger im Tauerngebiet gerettet
- Partnerin grub Verunglückten frei
Viel Glück hatte am Sonntagvormittag ein Tourengeher im Tauern-Gebiet an der Osttiroler-Salzburger Grenze: Der Mann wurde von einem selbst losgetretenen Schneebrett verschüttet, wurde aber von seiner Partnerin ausgegraben, berichtete der ÖAMTC in einer Aussendung.
Das Paar war in rund 2.500 Metern Seehöhe mit Touringski vom Felbertauerntunnel-Nordportal kommend Richtung Hochgasser unterwegs, als das Schneebrett losgetreten wurde. Der Tourengeher wurde von den Schneemassen rund 150 Meter weit mitgerissen. Die hinter ihm gehende Begleiterin konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Anhand einer aus dem Schnee ragenden Skispitze gelang es ihr, den Verschütteten rund 30 Minuten später zu finden. Mit bloßen Händen legte sie den Kopf ihres Partners frei. Über ein Mobiltelefon verständigte sie den Notarzthubschrauber "Christophorus 7" aus Lienz. Sie wurden an Bord notversorgt und ins Krankenhaus nach Lienz geflogen.
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