Donnerstag, 19. Dezember 2002

Sportler sammelten 155.000 Euro für 'Licht ins Dunkel'

  • Versteigerung in "Sport am Sonntag"
  • Herzogs "Hunderter-Teamdress", Trinkls Weltmeister-Ski

Das letzte Wochenende vor dem Heiligen Abend widmet der ORF-Sport ganz der Aktion "Licht ins Dunkel". "Sport am Sonntag" stellte sich in den Dienst der guten Sache und versteigerte zahlreiche Unikate nationaler und internationaler Sportgrößen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt 155.000 Euro konnte für Licht ins Dunkel gesammelt werden!

Die ORF-Sportler führen diese Versteigerung bereits zum dritten Mal durch. Im Vorjahr kam ein Betrag von 75.000 Euro zusammen. Mehr als 20 Exponate wurden auch heuer wieder für den guten Zweck versteigert – darunter ein BMW-Motorrad mit den Unterschriften von Olympiasieger Stephan Eberharter und Mirna Jukic, beide "Sportler des Jahres 2002”. Die Schwimm-Europameisterin konnte Michael Knöppel auch live als Studiogast begrüßen. Ebenso wie Ski- Gesamtweltcup-Gewinnerin Michaela Dorfmeister, die ein paar Original- Rennski mit Autogramm zur Verfügung stellte.

Beliebte Wimbeldon-Reise
Österreichs Tennis Daviscup-Held Anton Antonitsch, gleichfalls live im Studio, bewarb eine Wimbledon-Reise für zwei Personen für zwei Tage am Centre-Court plus zwei Trainingseinheiten am Rasen mit dem Ex- Daviscupspieler und ORF-Sport-Kokommentator. Antonitsch: "Natürlich werde ich schauen, dass ich mich für den potentiellen Ersteigerer bis dahin in Form bringe”. Die Wimbledon-Reise rangierte übrigens im Ranking der beliebtesten Versteigerungsobjekte ganz oben.

Viel Geld für ideelle Versteigerungsstücke
Die begehrtesten "Objekte” bei der Sportversteigerung waren teilweise auch ideelle: etwa ein Wochenende mit Skilehrer Hans Knauß auf der Planai in Schladming oder der Besuch eines Pferderennens in Florida auf der Rennbahn von Frank Stronnach – inklusive Limousine für den gesamten Aufenthalt. Aber auch eine Formel 1-Testfahrt auf dem Pannonia-Ring in Ungarn, der Helm von Ralph Schumacher oder die Startnummer 4 von Hermann Maier, die er bei seinem legendären Sturz in Nagano trug, gehörten zu den heiß begehrten Exponaten, um die heftig um die Wette gesteigert wurde

Sport: 300.000 Euro in 3 Jahren
Bereits nach der Hälfte der Sendezeit war das Vorjahresergebnis von 75.000 Euro übertroffen. Moderator Michael Knöppel ermunterte seine Zuseher noch: "100.000 Euro wäre eine schöne Zahl”. Am Ende der Sendung konnten Christine Tschürtz und Kurt Bergmann von "Licht ins Dunkel” gemeinsam mit Kurt Maly vom Dorotheum das unglaubliche Ergebnis von 155.000 Euro bekannt geben. Damit hat "Sport am Sonntag” bisher in drei Jahren mit seinen Versteigerungen mehr als 300.000 Euro für "Licht ins Dunkel” erwirkt.

19.12.2002 13:14