Donnerstag, 19. Dezember 2002

Aufgedeckt: Adolf Hitler war kein Österreicher

  • Er soll auf deutscher Seite des Inns zur Welt gekommen sein

Ein Historiker deckt auf: Der Diktator Adolf Hitler (1889 - 1945) soll entgegen bisheriger Geschichtsschreibung nicht im oberösterreichischen Braunau zur Welt gekommen sein! Sondern auf der deutschen Seite des Inns.

Das behauptet nach Angaben der deutschen "Bild"-Zeitung (Online-Ausgabe von Donnerstag) der Nürnberger Historiker Egon Fein in einem neuen Hitler-Buch. Der Kriegsverbrecher soll demnach im bayerischen Städtchen Simbach geboren sein.

Somit könnte Hitler, der erst 1932 (ein Jahr vor der "Machtergreifung") offiziell als Deutscher eingebürgert wurde, schon von Geburt Deutscher gewesen sein. Fein stützt seine These auf die Aussage eines Kapuziner-Paters namens Ubald, der selbst lange Zeit in Braunau studierte. Der Stadtpfarrer Braunaus, der Hitler zwei Tage nach der Geburt taufte, habe ihm von den Geschehnissen des 20. April 1889 berichtet, so Ubald. Demnach überquerte Hitlers hochschwangere Mutter Klara am Abend des 20. April die Brücke über den Inn, und brachte ihrem Ehemann, dem Zollbeamten Alois Hitler, das Abendessen ins Zollhaus auf deutscher Seite.

Dort sei Adolf Hitler, so Ubalds Bericht, in einer "Sturzgeburt" zur Welt gekommen. Um Scherereien mit den Behörden zu vermeiden, hätten seine Eltern den Neugeborenen noch in der Nacht heimlich über die Grenze ins österreichische Braunau geschafft. Alois Dürlinger, Pfarrer in Maria Alm in Österreich, bestätigt Ubalds Bericht gegenüber "Bild": "So hat es mir Pater Ubald erzählt, bevor er 1992 starb."

Für die Bürger Braunaus wäre die Nachricht vom "deutschen Hitler" eine große Erleichterung, meint "Bild". "Diese Stadt hat viel mitgemacht, seit die Welt sie nur noch als Geburtsstadt Hitlers kannte", sagt Stadthistoriker Werner Forster (58). "Wäre Hitler tatsächlich in Bayern geboren - das wäre eine Sensation."

19.12.2002 11:27