Dienstag, 17. Dezember 2002

Bahn, Auto, Versicherung - was teurer wird!

Die Nachrichten zum Jahreswechsel sind leider schlecht: 2003 wird teurer! Die Österreicher werden mehr fürs Bahnfahren, Kfz-Versicherung, Kuren, Rezepte oder Heilbehelfe berappen müssen. Hier ein Überlick über die wichtigsten Verteuerungen.

+ Die Kfz-Versicherung wird im Schnitt um 3%, die Kasko-Versicherung um 6% angehoben!

+ Bahnfahren wird ebenfalls teurer: Bei Reisezielen über 100 Kilometer Entfernung steigt der Preis um 7%. Im Nahverkehr steigen die Preise um bis zu 1,10 Euro.

+ Das heißt für Pendler: Die Wochenkarte kostet in Ostösterreich bis 10 Kilometer um 60 Cent mehr. Bei 20 Kilometer um 70 Cent, bei 40 Kilometer um 1 Euro und bei 50 Kilometer um 1,10 Euro mehr.

+ Die Rezeptgebühr steigt pro Medikamentenpackung von 4,14 auf 4,25 Euro.

+ Der Kostenanteil für Heilbehelfe wie Brillen oder orthopädische Schuheinlagen steigt von 21,80 auf 22,40 Euro.

+ Der Selbstbehalt von Kuren & Rehabilitation steigt von 5,91 auf 6,06 Euro pro Verpflegungstag.

Laut Arbeiterkammer drohen den Österreichern 2003 auch noch folgende Verteuerungen:

+ Mehr Ausgaben für Strom: Die Landesenergie-Gesellschaften haben bereits angekündigt, dass sie die Preise erhöhen wollen.

+ Angesichts der Entwicklungen auf dem Rohölmarkt dürften Diesel- und Heizölpreise ebenfalls nach oben klettern.

+ Die neue Mehrphasen-Ausbildung wird den heiß begehrte Führerschein teurer machen.

+ Die Preise für Kfz-Reparaturen sollen ebenfalls um bis zu 4% steigen.

+ Frühpensionen werden weiter gekürzt
Bei ASVG-Versicherten wird die Durchrechnung schrittweise von 15 auf 18 erhhöt. Der Bemessungszeitraum wird dabei jährlich um zwei Monate verlängert. Ab 2020 gelten dann für alle Frühpensionen 216 Monate - die besten 18 Jahre.

Anpassung bei den Beamten: 2003 wird für 60-Jährige und Jüngere eine Durchrechnung von 12 Monaten eingeführt. ab 2004 sind es dann 24 Monate. Ab 2020 sollten es wie bei den ASVG-Versicherten 216 Monate Durchrechnung sein.

Diese Anpassungen bescheren den Beamten (verglichen zur bisherigen Berechnung) durchschnittlich einen Verlust von 1 bis maximal 7%.

17.12.2002 09:45