Cable & Wireless-Aktien brechen um mehr als 40% ein
- Nach Rating-Herabstufung
Die Aktien des britischen Telekommunikationskonzerns Cable & Wireless (C&W) sind am Montag an der Londoner Börse um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Die Anleger reagierten damit auf die Abstufung der Kreditwürdigkeit des Unternehmens durch die Rating-Agentur "Moody's" am vergangenen Freitag und eine damit notwendig werdende Bankbürgschaft in Höhe von 1,5 Mrd. Pfund (2,35 Mrd. Euro).
Hintergrund ist eine Vertragsklausel mit der Deutschen Telekom. Diese hatte 1999 die Hälfte des C&W-Mobilfunkunternehmens "One2One" gekauft. Dabei wurde für den Fall, dass die Kreditwürdigkeit von C&W herabgestuft wird, eine Sicherheit von 1,5 Mrd. Pfund vereinbart.
Cable & Wireless will nun Krisengespräche mit dem Rivalen Deutsche Telekom über eine etwaige Verringerung der Sicherheitsleistung führen. Das Unternehmen befindet sich ohnehin derzeit mitten der Umstrukturierung, die auch die Streichung von rund 3.500 Stellen und die Schließung von 23 der 42 Rechenzentren weltweit vorsieht.
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