Mittwoch, 11. Dezember 2002

Erzbischof Eder: "Mehr Geburten statt Zuwanderung"

  • Aufregung um Sager in Sachen Aids

In einem Interview mit Nachrichtenmagazin NEWS lässt der Salzburger Erzbischof Georg Eder mit zahlreichen Aussagen aufhorchen. Als "größte Sorge für Österreich" bezeichnet Eder das Nachlassen der Ehen, Familien und der Kinderzahl. Und sorgt - in Sachen Aids - mit dem Sager "Schrankenloses Ausleben kostet die Gesundheit" für Aufregung.

Eder: "Immer wieder wird diskutiert, ob es in Österreich zu viele Ausländer gibt, ob die Zuwanderung zu sehr zunimmt. Ich glaube, das Problem würde sich von selber stabilisieren, wenn unser Volk wieder mehr Kinder hat. Unser Volk muss wieder gesunden, dann wird sich auch das Problem der Zuwanderung entspannen, weil die Wirtschaft in der eigenen Bevölkerung ausreichend Mitarbeiter findet".

Aufregung um Sager in Sachen Aids
Auf die Frage, ob Aids wirklich eine Geißel Gottes sei, sagt Eder: "Die Natur rächt sich. Schrankenloses Ausleben kostet etwas: die Gesundheit. Nun kann nicht geleugnet werden, dass die Anfänge und Hauptquellen der vernichtenden Krankheit im zu permissiven und oft pervertierten Sexualleben liegen. Wenn aber die gesamte Natur und die des Menschen von Gott stammt, kann das Zurückschlagen der Natur von gläubigen Menschen sehr wohl als Strafe Gottes gesehen werden. Heute hat die furchtbare Krankheit alle Dämme gebrochen und reisst Schuldige und Unschuldige mit".

Offene Worte findet Eder zur Debatte um den sexuellen Missbrauch in der Kirche: "Das hat enorm geschadet. Das war ein Umsturz. Vor einigen Jahren habe auch ich noch gelaubt: So etwas gibt es nicht. Und plötzlich ist diese Sünde auch mitten in unserer Kirche."

Die komplette Story lesen Sie im aktuellen NEWS.

11.12.2002 13:00