Bankomat-Gebühr: Auch bald bei Raiffeisen Tirol!
- Ab 2003: Raiffeisen kassiert Gebühr für Behebung; Ak kritisiert!
- 30 bzw. 55 Cent bei Foyer- bzw. Bankomaten
·Protest half!
Raiffeisen stoppt Bankomat-Gebühr
·Bankomaten
Bank-Verträge oft riskant für Kunde
Nach der Raiffeisenbank Niederösterreich Wien (RLB NÖ-Wien) plant auch die Tiroler Raiffeisenbank Seefeld die umstrittene Bankomatgebühr ab 2003 einzuführen. Der RLB-NÖ droht jetzt von Seiten der Konsumentenschützer eine Klage wegen des plötzlichen Eingriffs in bestehende Verträge.
Laut "Tiroler Tageszeitung" (Freitagausgabe) ist in der Information über Bankspesen ab 1. Oktober 2002 der Raiffeisenbank Seefeld-Leutasch-Reith-Scharnitz die Bankomatgebühr schon angeführt: Geldbehebungen mit Bankomaten einer fremden Bank kosten 0,61 Euro. "Bei der Behebung an einem Raika-Bankomat kostet es unsere Kunden nichts, nur die Zeilengebühr von 22 Cent", so Geschäftsleiter Rudolf Kirchmair laut "TT".
Die Gebühr für Fremdautomaten würde erst ab 2003 eingehoben werden, da dies bisher EDV-technisch nicht möglich gewesen sei, heißt es weiter.
"Das ganze ist in Diskussion. Ich schließe nicht aus, dass auch andere Banken die Gebühr einführen werden", wird der Seefelder Geschäftsleiter zitiert. Die Banken bräuchten einen Kostenausgleich für die EU-Richtlinie, durch die im In- und Ausland dieselben Bankomat-Gebühren verrechnet werden müssen.
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