CLC mit massivem Ergebniseinbruch bis September
- EBIT-Minus in ersten drei Quartalen auf 8,5 Mio. Euro erhöht
Einen massiven Ergebniseinbruch in den ersten drei Quartalen 2002 musste der börsennotierte Linzer Call-Center-Betreiber CLC hinnehmen, der durch die Telefonauskunft "11 88 99" bekannt ist. Das Minus beim Betriebsergebnis (EBIT) vergrößerte sich im Periodenvergleich von 0,920 auf 8,499 Mio. Euro, und beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) weitete sich das Minus von 0,406 auf 6,390 Mio. Euro aus, wie das oberösterreichische Unternehmen am Donnerstag ad-hoc bekannt gab.
Im ersten Halbjahr hatte das EBITDA-Minus nach Restrukturierungskosten 4,4 Mio. Euro betragen, das EBIT lag nach Restrukturierung bei minus 5,9 Mio. Euro. Als Grund für die erneut starke Ausweitung der Verluste nannte CLC am Donnerstag die anhaltend angespannte Situation und die laufenden Restrukturierungskosten innerhalb der Konzernunternehmen, die das konsolidierte Ergebnis weiter belasten würden.
"Unter den gegebenen Umständen und der wirtschaftlichen Lage kann der angepeilte Turnaround im Geschäftsjahr 2002 nicht mehr erreicht werden", heißt es in der Pflichtmitteilung wörtlich. Die Betriebsleistung der CLC AG sei im dritten Quartal d.J. um 110 Prozent auf 8,622 Mio. Euro gesteigert worden, nach 4,199 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
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