AUA steigt bei Do&Co ein
- Fünf Prozent beim Caterer Airest sollen erworben werden
- Airline revidiert Gewinnprognose für 2002 nach oben
Die AUA steigt beim Nobelgastronomen Do&Co mit fünf Prozent ein und gibt dafür ihren Drittelanteil am Caterer Airest an Do&Co-Eigentümer Attila Dogudan ab. Genug Geld sollte die AUA jedenfalls in ihrer Kasse haben: Die Gewinnprognose für 2002 wurde nach oben revidiert.
Entscheidungen der restlichen Airest-Aktionäre, der Lufthansa-Tochter LSG und der Schweizer Gate Gourmet, seien noch offen, die LSG verhandle noch.
Der Verkauf der Airest sei bald nach der Übernahme der heimischen Fluglinie durch den neuen AUA-Vorstand festgestanden. Erst vor wenigen Monaten hat sich auch die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien mit einer Sperrminorität von 25,1 Prozent an Do&Co beteiligt.
AUA mit höherer Gewinnprognose
Die österreichische Luftfahrt-Gruppe Austrian Airlines (AUA) hat ihre Erwartung für das Betriebsergebnis (EBIT) für das bald zu Ende gehende Geschäftsjahr 2002 nach oben revidiert. Nach einem EBIT-Verlust von 89 Mio. Euro im Vorjahr würden heuer nun mehr als 40 Mio. Euro Betriebsgewinn erwartet, teilte die AUA im Dezember 2002 mit. Am 24. Oktober war die AUA noch von einem bereits nach oben revidierten EBIT zwischen 35 und 40 Mio. Euro ausgegangen.
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