Österreich verlor auch 2. Match gegen die Schweiz
- Beim 1:3 in Feldkirch aber gegenüber Herisau verbessert

Österreichs junges und ersatzgeschwächte Eishockey-Nationalmannschaft musste sich auch im zweiten freundschaftlichen Duell mit der Schweiz geschlagen geben. Die ÖEHV-Auswahl hinterließ aber am Samstag beim 1:3 (1:2,0:1,0:0) in Feldkirch einen doch deutlich stärkeren Eindruck als einen Tag vorher beim 1:6 in Herisau.
Die kombinationssicheren Eidgenossen erwiesen sich zwar auch diesmal als die spielerisch überlegene Mannschaft, die Hausherren wehrten sich aber nach Kräften und waren vor allem in der Defensive verbessert. Im Powerplay allerdings nicht, denn da war von den Heimischen nicht allzu viel zu sehen, während die Schweizer in numerischer Überlegenheit gefährlicher agierten und so auch das 1:0 (Pfeffer saß auf der Strafbank) schon in der fünften Minute erzielten. Szücs gelang allerdings schon eine knappe Minute später nach Pass von Lukas der Ausgleich.
Stangenschuss in der 48. Minute
Micheli (18.) und Burkhalter (23.) erhöhten auf 3:1 für die Gäste, die damit aber auch schon - ebenso wie die Österreicher - ihr Pulver verschossen hatten. Pech allerdings für diese, als Szücsz in der 48. Minute die Stange traf.
Ergebnisse für Pöck zweitrangig
Für Teamchef Herbert Pöck waren die Ergebnisse in diesen beiden Spielen zweitrangig. Er wollte nach den zahlreichen Ausfällen etlichen Jungen auf die Schläger schauen, ob sie auf internationaler Ebene brauchbar wären. Allzu viel wird er da allerdings nicht gesehen haben.
Österreich - Schweiz 1:3 (1:2,0:1,0:0)
Feldkirch, Vorarlberg-Halle, 2. 300, Wohlgenannt - Längle/Rainer (AUT)
Tore: Szücs (6.) bzw. Conne (5./Powerplay), Micheli (18.), Burkhalter (23.)
Strafminuten: 14 bzw 14
Österreich: Suttnig (ab 41. Dalpiaz) - Doyle, Meltzer - Lakos, Pfeffer - Ratz, Kasper - Kalt, Lukas, Szücs - M. Hohenberger, Ban, Peintner - Auer, Pollross, Kaspitz - König, Harand, Pewal
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