Hard und Bregenz kämpfen um Europacup-Aufstieg
- Rückstände aus den Hinspielen nicht allzu groß

Österreichs Handball-Spitzenklubs A1 Bregenz und HC Alpla Hard kämpfen am Wochenende um den Aufstieg in das Viertelfinale des EHF- bzw. Challenge-Cups. Beide Teams habe ihre Hinspiele verloren, sich mit relativ knappen Niederlagen aber eine gute Ausgangsposition verschafft. Bregenz muss gegen HSG Nordhorn (GER) ein 24:29 wettmachen, Hard gegen Skjern (DEN) ein 21:25.
Bregenz will am Samstag die Chance wahr nehmen, in der Europacup-Geschichte als erstes österreichisches Team einen deutschen Bundesligisten zu schlagen und vielleicht sogar aus dem Bewerb zu werfen. Galic und Co. müssen einen Fünftore-Rückstand aufholen. Dass das vor Heimpublikum zu schaffen ist, haben die Vorarlberger in der vorherigen Runde gegen HC Prato (auswärts 21:26, heim 26:20) bereits bewiesen. Mit einer konzentrierten, geschlossenen Mannschaftsleistung soll das Ziel auch diesmal erreicht werden.
Hard hat in Skjern nur mit vier Toren Unterschied verloren und sich damit auch den Respekt des Gegners verdient: "Hard hat klug und sehr gut gespielt. Das Rückspiel in Österreich wird sehr schwer", meinte Assistenz-Trainer Rene Hamann-Boeriths. Die Österreicher hatten erfolgreich das Tempo aus dem Spiel genommen, und so das starke Konterspiel des Gegners weitgehend unterbunden. "Wir versprechen einen heißen Kampf bis zur Schlussminute, meine Spieler sind hungrig und werden alles für den Aufstieg unternehmen", versicherte Coach Franz Bergemann.
EHF-Cup:
Achtelfinal-Hinspiel: HSG Nordhorn - A1 Bregenz 29:24 (17:11)
Rückspiel in Bregenz: Samstag, 19:00 Uhr
Challenge Cup:
Achtelfinal-Hinspiel: Skjern - HC Alpla Hard 25:21 (12:11)
Rückspiel in Lustenau: Sonntag, 15:30 Uhr
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