Dienstag, 10. Dezember 2002

VÖS-Asse holten bisher zehn Kurzbahn-EM-Medaillen

  • Lischka mit vier Medaillen am erfolgreichsten
  • PLUS: Die österreichischen Teilnehmer & das Programm

Kurzbahn-Europameisterschaften sind für Österreichs Schwimmer an Medaillen gemessen die bis dato erfolgreichsten Großveranstaltungen gewesen. Nicht weniger als zehn Mal Edelmetall heimsten Aktive des Verbandes österreichischer Schwimm-Vereine (VÖS) bei den bisherigen neun Titelkämpfen ein, wobei Vera Lischka bei der fünften Auflage 1996 in Rostock mit Gold und Silber über 50 bzw. 100 m Brust den Anfang machte. Im Vorjahr in Antwerpen ließ Maxim Podoprigora über 200 m Brust einen zweiten VÖS-EM-Titel folgen.

Da in Belgien auch noch Mirna Jukic über 100 und 200 m Brust jeweils Silber holte und Lischka über 50 m Brust Bronze gewann, wurde Antwerpen zum Glanzpunkt in der VÖS-EM-Statistik. Ein Mal Silber durch Lischka (50 m Brust) und zwei Mal Bronze durch Patrick Schmollinger (50 m Brust) und Podoprigora (200 m Brust) gab es 1998 in Sheffield, 2000 in Valencia erreichte Petra Zahrl ebenfalls Bronze. Ihr dritter Platz über 200 m Delfin ist die bisher einzige für Österreich nicht auf einer Brust-Distanz erreichte Medaille.

Schauplätze der bisherigen neun Kurzbahn-Europameisterschaften:
1991: Gelsenkirchen
1992: Espoo/FIN
1993: Gateshead
1994: Stavanger
1996: Rostock
1998: Sheffield
1999: Lissabon
2000: Valencia,
2001: Antwerpen

Bisherige VÖS-Medaillen bei Kurzbahn-Europameisterschaften:

Gold
1996:
Vera Lischka (50 m Brust)

2001:
Maxim Podoprigora (200 m Brust)
Silber
1996:
Lischka (100 m Brust

1998:
Lischka (50 m Brust)

2001:
Mirna Jukic (200 m Brust)

2001:
Jukic (100 m Brust)
Bronze
1998:
Patrick Schmollinger (50 m Brust)

1998:
Podoprigora (200 m Brust)

2000:
Petra Zahrl (200 m Delfin)

2001:
Lischka (50 m Brust)

10.12.2002 10:14