Bombenattentat auf Hotel in Bogota
- Mindestens 32 Verletzte
Bei einer Explosion in einem Hotel in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota sind mindestens 32 Menschen - sowohl Gäste als auch Angestellte - verletzt worden. Die Detonation ereignete sich am späten Freitagabend (Ortszeit) im 30. Stock im Restaurant des Teqendama-Hotels, das dem kolumbianischen Militär gehört, wie die Polizei mitteilte.
Offenbar sei ein Sprengsatz in einem Päckchen versteckt gewesen, das ein Gast dort liegen gelassen habe. Drei der Opfer schwebten in Lebensgefahr. Das Attentat könnte zwei Parlamentsabgeordneten der Regierungspartei von Präsident Alvaro Uribe gegolten haben.
Bei zwei Briefbombenanschlägen in Bogota waren zuvor zwei weitere Menschen verletzt worden, unter ihnen der Senator German Vargas. Vargas ist ein enger Vertrauter von Präsident Uribe, der nach Angaben seiner Regierung vor wenigen Tagen selbst einem Anschlag entgangen war. Auf den Präsidenten war demnach am Mittwoch in Medellín ein Attentat geplant, das jedoch von Sicherheitskräften vereitelt worden war. Die Regierung rief die Bürger zu verstärkter Wachsamkeit auf.
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Mordalarm in Wien12:03
Zu Tode geprügeltMann sagte nach Schlägerei bei der Polizei aus - nun folgte die Rache
